von 28. Mai bis 01. Juni 2020 in Regen

Hofmarkmusikanten
– Bodenmais, Niederbayern (DE) –

Hier könnt Ihr uns beim drumherum-2016 hören:

So, 15. Mai 18:30-20:00 Biergarten vor den Postkellern

 

 

Musikanten:

Alexander Lochstampfer (Trompete)
Franz-Josef Weikl (Trompete)
Gernot Andres (Waldhorn)
Hans Andres (Waldhorn)
Johann Kuchl (Tuba)
Josef Brem (Posaune)
Richard Freilinger (Tenorhorn)

 

So schaut unser Repertoire aus:

Wir spielen "Blechmusi"! Von alten Märschen aus Handschriften des Bodenmaisers Johann Baptist Heimerl bis zu böhmischen Polkas, Zwiefachen und Walzern, auch Schlager aus den 1920er Jahren und festliche Bläsermusik. Gerne intonieren wir auch niederbayerische Arien!

 

Bei diesen Gelegenheiten fühlen wir uns besonders wohl:

Uns passt es immer, wenn es "komod" (= bequem, angenehm) zugeht. Dies kann auf dem Tanzboden, beim Starkbierfest, in einem schattigen Plätzchen, auf einem Berggipfel oder aber auch auf der Orgelempore der Bodenmaiser Pfarrkirche sein. Jährlich veranstalten wir auch das Adventssingen "d'Weihnacht im Woid"

 

Was wir unserem Publikum schon immer über uns mitteilen wollten:

Die Bodenmaiser Hofmarkmusikanten entstanden aus einer Gruppe von Blechbläsern der Knappschaftskapelle Bodenmais, die zu kirchlichen Hochfesten die passende festliche Musik in der Pfarrkirche erklingen lassen. Der Name „Hofmark“ kommt aus der vom Erzbergbau im Silberberg geprägten Geschichte von Bodenmais. Die Bergleute erhielten vom bayerischen Landesherren – ihrem Brotgeber – für den Ort Bodenmais den Titel „Hofmark“. Dies war mit allerlei Privilegien verbunden. So bedeutete dies u.a. die Befreiung von Kriegsdienst, Steuerfreiheit, Jagdrecht, Holz- und Weiderechte in den Wäldern unterm Arber. Letztere gelten als Grundstücksrechte bis zum heutigen Tag. Die Existenz einer bergmännischen Musikkapelle lässt sich bis zum Jahre 1760 zurückverfolgen. Es waren böhmische Bergleute, die in Bodenmais sesshaft wurden und Musik in den Ort brachten. Alte Kirchenrechnungen enthalten erstmals den Namen „Hofmarkmusikanten“. Bis zur Schließung des Bergwerks im Jahr 1962 war es immer ein besonderer Stolz der Bergleute, eine standesgemäße Musik zu haben. Mit dem Ende des Bergbaus verstummten auch die Instrumente der Bergmusiker. Erich Redmann gründete 1970 eine Jugendblaskapelle, die dann in den wieder belebten Knappschaftsverein eingebunden wurde. Erste musikalische Erfolge ließen nicht lange auf sich warten und die Kapelle entwickelte sich bald zu einem gefragten Klangkörper. Im Jahre 1980 wurde den Bodenmaiser Musikern die Pro-Musika-Plakette, eine Auszeichnung des Bundespräsidenten, verliehen. Seit 2000 leitet Johann Kuchl das Blasorchester in Bergmannstracht.

 

Mehr über uns

 

 

 

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