Ausstellung
Museum erleben!
Im Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum Regen wird
immer pünktlich zum »drumherum« eine besondere Sonderausstellung eröffnet. Ganz
oft spielten hier schon musikalische Themen eine Rolle, die Ausstellungstitel
sprechen für sich: »Alphorn und Hirtenhorn in Europa«, »Dableckt! Vom Roider
Jackl«, »Wastl Fanderl – Badersohn • Volksliedsammler • Medienstar«,
»Landlerisch. Eine Ausstellung in acht Takten«, »SängerWald – Von den Waldlern
und ihren Liedern«, »BierMusik – Genuss in Maßen«, »Maurerklavier und Wanzenpress
– Harmonikaleben in Bayern« oder »Zwiefache raus! – Vom Tanz aus der Reihe«.
2026 zeigt das Niederbayerische Landwirtschaftsmuseum
Regen bis Ende August die Sonderausstellung »Land.schafft.Klang«. Sie macht
Landschaften für Besucher mit ihren Ohren neu erlebbar.
Vogelgezwitscher, das Zirpen von Heuschrecken oder das
Summen von Bienen und anderen Fluginsekten – auf einer Wiese ist so einiges los
und jede hat ihren eigenen Klang. Doch warum wird es auf vielen Wiesen immer
stiller – zumindest, wenn man von Geräuschen wie Mähmaschinen, Motoren oder
Hundegebell absieht? Die Besucher erwarten Hörinseln, auf denen sie lauschen,
vergleichen und selbst Klänge erzeugen können. Jung und Alt erfahren, warum
Ökosysteme so unterschiedliche Klänge hervorbringen und welche Stimmen laut,
leise oder vielleicht gar nicht mehr zu hören sind.
An vielen Hörstationen können einzigartige Klangkulissen
unterschiedlicher Lebensräume entdeckt werden. Sie machen erfahrbar, wie Tiere
durch Rufe und Gesänge kommunizieren und welchen Einfluss die Landwirtschaft
auf Biodiversität und die Vielfalt der Klänge hat.
Die Wanderausstellung wurde vom Bayerischen Landesvereins
für Heimatpflege mit freundlicher Unterstützung des Landesbunds für Vogel- und
Naturschutz in Bayern (Ortsgruppe München) sowie der Rosner und Seidl-Stiftung
erstellt. Von Samstag bis Montag bietet Kuratorin und Musikantin Lioba
Degenfelder während »drumherum 2026« jeweils um 14 Uhr Sonderführungen durch
die Ausstellung an.







