Tanngrindler Musikanten

Hemau, Bayern, Oberpfalz

Bild von Gruppe Tanngrindler Musikanten Foto: Merk

Musikanten:

Alois Weinzierl (Trompete)
Alois Schmaußer (Tuba)
Daniela Scheuerer (Es-Klarinette)
Frieder Roßkopf (Tenorhorn)
Hans Hierl (B-Klarinette)
Hans Heigl (Basstrompete)
Roland Seitz (Trompete)
Werner Lang (Basstrompete)

So schaut unser Repertoire aus:

Von traditioneller Tanzbodenmusik über Wirtshauscouplets bis hin zu Gstanzln unterhalten wir unsere Gäste mit unseren Programmen. Wir haben sehr sehr viele schöne, alte, sehr gängige “Stückl” im Repertoire, die sich in der Vergangenheit beim Tanzpublikum in unserer Heimat sehr bewährt haben und auch in der Gegenwart von den Tänzern immer freudig aufgenommen werden. Zwiefache, Schottische, Landler und Volkstänze, zum anderen Märsche, Konzertwalzer, Rheinländer und Gassenhauer des 19./20. Jahrhunderts.

Bei diesen Gelegenheiten fühlen wir uns besonders wohl:

Neben Festen und Veranstaltungen sind wir mit guten Feunden unterwegs und präsentieren das Beste was Bayern zu bieten hat. Von traditioneller Tanzbodenmusik über Wirtshauscouplets bis hin zu Gstanzln unterhalten wir Sie mit unseren Programmen. Wir spielen, wo wir gebraucht werden!

Was wir unserem Publikum schon immer über uns mitteilen wollten:

Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 2. Weltkriegs war für die Landbevölkerung die Kirchweih- oder Hochzeitsmusik eine der wenigen Lichtblicke in ihrem von harter körperlicher Arbeit geprägtem Leben. So war die örtliche Blaskapelle eine Institution. Bei Taufe, Kirchweih, Hochzeit oder Beerdigung geleitete sie die Menschen durch’s Leben. Bei diesen Anlässen spielten sie was die Leute kannten und hören wollten. Zum einen waren das alte, am Ort überlieferte Stücke, Zwiefache, Schottische, Landler und Volkstänze. Zum anderen spielten sie Märsche, Konzertwalzer, Rheinländer und Gassenhauer der damaligen Zeit. Letztere Stücke fanden über gedruckte Noten seit ca. 1850 den Weg von der großen Stadt aufs Land. Die vielen Militärmusiken waren dabei wichtige Ausgangspunkte. Dort lernten viele spätere Dorfmusikanten ihr Handwerk und brachten manche Stücke mit nach Hause. Wesentliche Merkmale dieser örtlichen Blaskapellen waren das frische und freie Spiel. Je nach Laune der Musikanten und im engen Kontakt mit dem Publikum klangen die Stücke jedes Mal unterschiedlich. Oft wurde von den Melodieinstrumenten ein Triller oder Schleifer dazugespielt, wobei Baß und Begleitung sowieso meist „aus dem Hut gespielt" wurden. Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 durch Dr. German Roßkopf (1935-1986), knüpfen die Tanngrindler Musikanten sowohl in ihrer Besetzung, Spielweise und gerade in ihrem Repertoire an die lokale Musiktradition im Hemauer Raum an.

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