Widersacher aller Liedermacher
München, Bayern, München
Musikanten:
Joris Conrad (Klavier, Synthesizer, Beatbox, Gesang) Leon Graf (Schlagzeug) Matze Wolf (Gesang, Gitarre, Akkordeon, Teufelsgeige, Bambusmundorgel) Sebastian Gröller (Trompete, Posaune, Sousaphon, Handpan, Gesang)
So schaut unser Repertoire aus:
Was die Widersacher musikalisch machen, lässt sich schwer greifen – vielleicht irgendetwas zwischen avantgardistischem Kautabak-Blues, psychedelischer Groove-Offenbarung und fein ziselierter Gesellschaftskritik. Ihre Songs wabern live durch Raum und Hypothalamus, als hätten sich Frank Zappa, Georg Kreisler und ein bayerischer Landregen gemeinsam einen Gitarrenverstärker geteilt. Eine Band, die eine Lücke füllt, von der wir nicht wussten, dass es sie gibt – und ohne die wir nicht mehr sein wollen.
Bei diesen Gelegenheiten fühlen wir uns besonders wohl:
Was aus einem dadaistischen Kabarettprojekt rund um Sänger Matthias Wolf entstand, entwickelte sich bald zur wohl eigenwilligsten Formation der deutschsprachigen Musiklandschaft: Die Widersacher aller Liedermacher. Gegründet irgendwann um 2017 – ganz genau weiß das heute keiner mehr, denn praktisch hatten sich die Musiker schon lange davor an der Musikhochschule Würzburg in wechselnden Konstellationen kennengelernt – steht der Bandname heute für eine wilde Reise zwischen den Genres, etwas Performancekunst und genialem Improvisations-Spaß. Die ersten Shows? Eine Mischung aus Theater, Wahnsinn und musikalischer Grenzerfahrung. Titel wie „Fitnesswolf“ oder „Angriff der Atomtestaffen“ geben eine grobe Richtung vor – doch wer dabei war, weiß: Es ging um viel mehr. Es ging um Befreiung. Nach dieser Katharsis das erste „richtige“ Album: Die Bris (2020), auf dem Songs wie „Hans“ den Spagat zwischen dadaistischer Weltflucht und tiefer künstlerischer Ernsthaftigkeit wagen.
Was wir unserem Publikum schon immer über uns mitteilen wollten:
Mit dem Gewinn des Bayern 2 Heimatsound-Wettbewerbs 2021 folgte die Anerkennung über die Szene hinaus: Festivalbühnen wie das Heimatsound in Oberammergau, Taubertal oder Umsonst & Draußen, Support für Dicht & Ergreifend oder Pam Pam Ida – die Widersacher waren plötzlich mittendrin statt nur spleenig. 2024 erscheint mit As Weda (F.A.M.E Recordings) das zweite Album – eine in Röhrenverstärkern gegarte Hommage an den analogen Sound der 60er und 70er Jahre, roh aufgenommen in einer einzigen Live-Session. Keine Korrekturen, keine Kompromisse. Nur Gefühl. 2025 schließlich: Der Liedermacherpreis auf Kloster Banz, der Kulturförderpreis der Stadt München, erste TV-Auftritte – und mittendrin schon wieder das nächste Album in Arbeit. Stillstand? Keinesfalls.
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